Didaktik · Diagnose · Werkzeuge
So geht Mathematikunterricht.
Was die Forschung über das Lernen von Mathematik weiß – und was Sie am Montag damit anfangen können. Alles hier ist so gebaut, dass Sie es ohne Vorbereitung einsetzen können: kein Konto, keine Installation, kein Abo.
Stundenverläufe
Vollständig geplante Stunden nach KLAR: diagnostische Einstiegsfrage, Minutenplan, Werkzeuge, Weichen und Exit-Ticket.
AnsehenWerkzeugkasten
Timer, Zufallsgruppen, Whiteboard-Check, Funktionenplotter, Papier-Werkstatt – je eine HTML-Datei, die offline läuft.
AnsehenMethodenkoffer
Zu jeder Methode drei Schritte für morgen früh, der typische Stolperstein und die Belegstelle aus der Forschung.
AnsehenFehlvorstellungen
Der Katalog der teuersten Denkfehler von Klasse 5 bis zur Oberstufe – mit Ursache und Gegenmittel in drei Schritten.
AnsehenThemen & Übungen
Didaktische Einordnung pro Thema, Mini-Whiteboard-Aufgaben und Generatoren für druckfertige Arbeitsblätter.
AnsehenDiagnostische Fragen
Multiple-Choice-Fragen, bei denen jede falsche Antwort einen bestimmten Denkfehler verrät.
AnsehenAufgabensammlung
Aufgabenfolgen, in denen sich von Aufgabe zu Aufgabe genau eine Sache ändert – mit Lösungen und didaktischem Kommentar.
AnsehenKI im Unterricht
Erprobte Prompts zum Kopieren – und zu jedem der Hinweis, was Sie vor dem Einsatz nachprüfen müssen.
AnsehenSofort ausprobieren
Kein Login, keine Installation – jedes Werkzeug öffnet sich als fertige Seite.
Unterrichts-Timer
Sichtbarer Phasen-Timer für den Beamer – mit Denkzeit, Partnerphase und Gong.
Öffnen SchülergerätWhiteboard-Check
Die Mini-Whiteboard-Runde in Sekunden auswerten – anonym, über die Tastatur mitgezählt.
Öffnen BeamerFunktionenplotter
Parameter am Schieberegler ziehen – der Graph antwortet sofort.
ÖffnenAus dem Blog
Alle BeiträgeEin Drittel unter dem Mindeststandard
34 Prozent der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler verfehlen in Mathematik den Mindeststandard für den Mittleren Schulabschluss – rund zehn Prozentpunkte mehr als 2018. Über die Ursachen ist viel geschrieben worden. Über das, was eine einzelne Lehrkraft am Montag tun kann, deutlich weniger.
Dreißig Antworten statt zwei
Im normalen Unterrichtsgespräch antworten pro Frage ein bis zwei Personen. Die restlichen achtundzwanzig bleiben unsichtbar – für die Lehrkraft und oft auch für sich selbst. Eine laminierte A4-Folie für vierzig Cent ändert das.
QuaMath, übersetzt
Fünf Qualitätsmerkmale, zehn Jahre Programm, über zehntausend Schulen: QuaMath ist die größte fachdidaktische Initiative, die es im deutschsprachigen Mathematikunterricht je gab. Die Merkmale sind gut begründet – und formuliert wie ein Papier. Hier stehen sie als Handlung.
Aufgabensammlung
Alle AufgabenBruch, Dezimalzahl, Prozent – dieselbe Zahl in drei Kleidern
Die drei Schreibweisen werden als drei Themen erlebt, weil sie im Unterricht meist nacheinander behandelt werden. Diese Folge behandelt sie konsequent nebeneinander: In Folge A steht in jeder Zeile dieselbe Zahl dreimal. Folge D ist der eigentliche Prüfstein – dort werden alle drei Schreibweisen in einer Aufgabe verglichen, was nur geht, wenn man übersetzen kann.
Bruchaddition – vom gleichen zum gemeinsamen Nenner
Die Folge trennt vier Fälle, die im Buch meist zusammenfallen: gleicher Nenner, ein Nenner ist Vielfaches des anderen, teilerfremde Nenner, und der Fall, in dem der kleinste gemeinsame Nenner kleiner ist als das Produkt. Erst diese Trennung macht sichtbar, dass „Nenner mal Nenner“ zwar immer funktioniert, aber selten die beste Wahl ist. Folge E dreht die Aufgabe um und deckt auf, wer nur das Verfahren ausführt.
Bruchgleichungen – Definitionsbereich zuerst, Probe zuletzt
Bruchgleichungen sind der erste Ort im Lehrgang, an dem eine formal richtige Rechnung zu einer falschen Lösung führen kann. Das Multiplizieren mit dem Hauptnenner ist keine Äquivalenzumformung, wenn der Nenner null werden kann – deshalb rahmen Definitionsbereich und Probe jede Aufgabe ein. Folge D besteht ausschließlich aus Gleichungen mit Scheinlösungen; wer sie ohne Probe rechnet, bekommt zuverlässig falsche Ergebnisse.
Diagnostische Fragen
Alle QuizzesBinomische Formeln – der Freshman's Dream
Hinter fast allen Fehlern bei den binomischen Formeln steckt dieselbe Vorstellung: Potenzen und Wurzeln würden sich über Summen verteilen. Sie ist so verbreitet, dass sie einen eigenen Namen hat – 'Freshman's Dream'. Die Distraktoren machen sichtbar, ob das mittlere Glied vergessen, das Vorzeichen verwechselt oder der Faktor 2 unterschlagen wird. Frage 6 prüft, ob die Formel auch rückwärts gelesen werden kann – das ist der eigentliche Nutzen im Unterricht.
Bruch, Dezimalzahl, Prozent – drei Kleider, eine Zahl
Die Umwandlung zwischen Bruch, Dezimalzahl und Prozentangabe scheitert selten am Verfahren und fast immer an der Grundvorstellung: Die drei Schreibweisen werden als drei getrennte Welten erlebt statt als drei Darstellungen derselben rationalen Zahl. Die Distraktoren zeigen, wo genau die Übersetzung reißt – beim Faktor 100, bei der Deutung des Bruchstrichs als Division und bei der Frage, wovon die Prozente eigentlich genommen werden.
Dezimalzahlen – ordnen, runden, Stellenwert
Sechs Fragen zur hartnäckigsten Fehlvorstellung des Zahlbereichs: Dezimalzahlen werden als zwei aneinandergehängte natürliche Zahlen gelesen. Die Distraktoren bilden die typischen Denkwege ab – 'längere Zahl ist größer', 'kürzere Zahl ist größer', angehängte Nullen ändern den Wert, Komma verschieben ohne Stellenwertbezug. Am besten vor der Erarbeitung einsetzen und die Verteilung an der Tafel besprechen; der Zahlenstrahl klärt den Rest in zwei Minuten.
Für Fachschaften und Studienseminare
Fortbildungen, in denen an Ihrem eigenen Material gearbeitet wird – Diagnose, Aufgabenkultur, denkendes Klassenzimmer, KLAR-Konzept, KI im Fach. Wer abends nichts Fertiges mitnimmt, hat einen schlechten Tag gehabt.
Dr. Michael Glaubitz
Über 30 Jahre Mathematik und Physik – Klassenzimmer, universitäre Lehrerausbildung, Studienseminar, Schulleitung.
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